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Sourkrauts

German Motowear Blog

  • Sternenkreuzer ready for season 2015

    Also wir zum Ende des letzten Jahres den Entschluss fassten dem "Sternenkreuzer" ein neues Gesicht und sehr viel neues und gesundes Blech zu verpassen, schien das Ziel der Fertigstellung, bis zur Automobilmesse Erfurt 2015 , noch in so weiter ferne und die Zeit scheinbar endlos.

    15682316039_2df22e0648_k Sternenkreuzer Ende 2014
    Foto 1 Zum Beispiel das Rostloch C-Säule Beifahrerseite.

    Schnell wurde klar, dass der Wagen mehr Liebe benötigen wird als gedacht. Beim Zerlegen des Wagens durch die Firma Lackebilly (Facebook) traten immer mehr massive Rostlöcher und fiese Stellen zu Tage. Das Ganze Ausmaß könnt Ihr auch in vorhergehenden Beiträgen nachlesen: Blogbeitrag 31.12.14.

    Das gesetzte Ziel der Fertigstellung zur Messe in Erfurt wurde nun plötzlich zu einem Zeitkampf. Die Jungs von Lackebilly (Facebook) gaben trotz des Zeitdrucks alles. Als wir gestern den Wagen auf eigenen Füssen und zu 99% fertig gestellt sahen, waren wir mehr als begeistert. Wer hätte geglaubt, dass der Wagen noch einmal solch eine Veränderung machen würde. Vielen Dank an alle Beteiligten die dieses Projekt in dieser Zeit umgesetzt haben. Für uns ist es mehr als wir erhofft haben und der Sternenkreuzer wird noch viele Jahre ohne Rostprobleme auf den Straßen unterwegs sein.

    Wir haben versucht für Euch ein paar Impressionen vom fertigen Wagen einzufangen. Leider lässt sich seit  Wochen die Sonne nicht mehr blicken. Aus diesem Grund haben wir das Shooting in den heiligen Lackebilly Hallen durchgeführt. Wir hoffen das die Bilder einen ersten Eindruck des Wagens vermitteln können. Details wie das transparent folierte  Sourkrauts Lettering auf der Seite kann man leider schwer erkennen und wird auch nur bei Sonnenlicht richtig sichtbar.

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    Wir hoffen man kann auf den Bildern den facettenreichen Lack etwas erahnen. Der Wagen wurde in einem Metallic schwarz lackiert und mit wenig braun Partikeln im Klarlack optisch abgerundet.

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    Das ergibt einen schönen Effekt sobald Licht auf den Wagen trifft. In der Dunkelheit wird er dann wieder schwarz wie die Nacht.

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    Auch der Umstieg von 16 Zoll Rial auf 17 Fooks ( Dank an der Stelle an die Firma Bugwelder ) lässt den Wagen wuchtiger und edler wirken als noch 2014.

    4Wer Interesse hat den Wagen am Wochenende live zu sehen kann uns gern auf der Automobilmesse Erfurt 2015 in Halle 1 besuchen kommen.

    Bleibt neugierig
    Das Sourkrauts und das Lackebilly Team

  • Er hat es einfach verdient...

    Das Mercedes Coupe war schon beim Kauf die Liebe auf den ersten Blick. Die Entscheidung dem Wagen die nötige Blechpflege zukommen zu lassen, war demnach genau die richtige. Wochenlang schweißten, flexten und passten die Jungs von Lackebilly neue Bleche für den Wagen an.

    Nun war es endlich soweit. Der große Moment auf den wir und das ganze Lackebilly Team hingefiebert haben. Der Sternenkreuzer bekommt sein neues Farbkleid.

    1 2Wir haben uns für Schwarz Glanz entschieden und dem Klarlack einen winzig kleinen Anteil Braun beigemischt. Das Ziel war es dem Wagen ein schlichtes aber edles Lackkleid zu geben, welches sich auch optisch passend an den braunen Innenraum anschmiegt.

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    Das Ergebnis ist ein Farbton mit zahlreichen optischen Fassetten. Er wirkt nicht aufdringlich sondern unterstreicht in unseren Augen die Form und die Ausstrahlung des Wagens. Bei Sonnenlicht schimmert der Wagen in einem leichten braun. In der Dunkelheit hingegen wird er dunkel wie die Nacht.

    Foto5 6Wir sind sehr gespannt wie sich die Chromteile in das Farbkonzept einfügen werden. Die Zeit rennt und wir haben nur noch wenige Tage bis der Wagen auf der Automobil und Tuning Messe in Erfurt, am Sourkrauts Stand, stehen wird. Drückt die Daumen.

    Rock on
    Sourkrauts + Lackebilly

     

  • Sternenkreuzer auf dem Weg zum Kinderpopo...

    Nachdem die Lackebilly Jungs über merhere Wochen dem rostigen Blech des Sternenkreuzers mit Flex, Schweißgerät und Zinn auf den Zahn gefühlt haben, geht es nun an den farblichen Teil der Verwandlung.

    Als ersten Schritt wird dazu das nackte Blech mit einer Rostschutz Grundierung versehen.

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    Diese dient als Kontrolllack um beim jetzt folgendem Arbeitsschritt der Lackvorbereitung, Beulen, Dellen und Unebenheiten besser zu erkennen und als Basis für einen rostfreien Neuaufbau des Lacks.

    Nachdem die Rostschutz Schicht nun aufgetragen wurde gingen die Spachtel- und Schleifarbeiten los. Wie man sich denken kann, ist auf Grund der im Vorfeld durchgeführten Blecharbeiten so einiges an Unebenheiten zu begradigen. Dies wurde natürlich im Vorfeld mit Zinn getan. Um allerdings eine perfekte, glatte Oberfläche zu bekommen, kommt man nicht um das Spachteln drumherum.

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    Um unschönes Einfallen des Spachtels zu verhindern wird die aufgetragende Spachtelschicht mit einer Infrarot Wärmlampe "gesonnt"

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    Wie man sehen kann hat das alte Blech einiges an Unebenheiten, Beulen und Dellen. Diese wurden mit sehr viel Arbeit wieder grob in Form gebracht. Der nächste Arbeitsschritt ist nun der Auftrag einer Schicht Spritzspachtel.

    6 Foto 1
    Nun geht es an den Feinschliff der Oberfläche um am Ende ein perfektes Lackbild zu erzielen.

    Bleibt Neugierig.
    Sourkrauts +  Lackebilly

  • Sternenkreuzer - Der Kampf gegen den Rost

    Wie bereits im letzten Blogeintrag vom 31.12.14 ( http://goo.gl/RCQPaO ) berichtet, hatten wir uns entschlossen dem guten Mercedes W114 Coupe akà "Sternenkreuzer" eine Blechkuhr zu gönnen und so sein Dasein auf hiesigen Straßen zu verlängern. Euphorisch gesetztes Ziel war dabei eine Fertigstellung des Wagens zum Ende Januar 2015, um ihn dann auf der Automobil Messe in Erfurt am Sourkrauts Stand ausstellen zu können. Um unseren Wunsch in der vorgegebenen Zeit in die Tat umzusetzen, gaben wir den Wagen in die professionellen Hände der Firma Lackebilly. Anfängliche Euphorie schwand jedoch schnell, als sich fiese braune Löcher an sämtlichen unangenehmen Stellen des Wagens auftaten ( im letzten Blogeintrag zu sehen ). Aber es wurde nicht gekniffen sondern rangeklotzt und so können wir Euch ein paar Bilder der Transformation des alten Daimlers zeigen.

    Die im letzten Blogbeitrag erwähnte Fahrertür des Strichers musste im unteren Bereich komplett neu gebaut werden, da die von uns erworbene gebrauchte Tür der Firma www.db-teile-koeln.de nicht zu gebrauchen war und nur im Internet gut aussah, sich aber nach Anlieferung als geschmückte Leiche rausstellte. Lehrgeld...

    So wurde großflächig aus der Fahrertür herausgeschnitten was nur ansatzweise an Rost erinnerte...

    Foto6 und dann die entstandene "klaffende" Wunde wieder mit frischem sauberem Blech verschlossen und verzinnt.

    Foto 1

    Auch die C Säule auf der Beifahrerseite hatte schwer gelitten und aus ein paar "Lackblasen" wurde am Ende ein riesen Loch, welches nicht nur die Außenhaut, sondern auch das Innenblech angriff.

    Foto 1

    Auch hier wurde herausgeschnitten was nach Rost aussah und dann sauber mit Blech neu gebaut und am Ende verschlossen, verschweißt und verzinnt.

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    Auch die Schweller sahen furchterregend aus und waren zusätzlich zum Rost auch durch private Reparaturarbeiten einiger Vorbesitzer geprägt.

    Foto 2

    Auch hier wurde herrausgeschnitten was nach Rost aussah und mit neuem Blech nachgebaut, angepasst, verschweißt und verzinnt.

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    Foto 4

    Nun endlich kann der Wagen für den Lack vorbereitet werden. Aber auch hier zeigt das alte Blech sein hässliches Gesicht.

    Foto 2Die Firma Lackebilly entschied sich dafür den Wagen bis auf das Blech nackig zu machen um dann eine komplett neue Farbschicht aufzubauen. Das bedeutet natürlich auch viel Spachtel- und Schleifarbeit, da das alte Blech über die Jahre die ein oder andere Unebenheit mit auf den Weg bekommen hat.
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    Am 30.01.2015 soll der Wagen dann in Erfurt auf der Automobilmesse stehen. Alle mal die Daumen drücken das das klappt.

    Rock on
    Das Sourkrauts Team + Das Lackebilly Team

    Kommies könnt Ihr gern unter den Beitrag posten.
    pfeil

  • rostiger Sternenkreuzer zum Ende des Jahres...

    Als sich die Saison 2014 dem Ende zuneigte, war es an der Zeit eine wichtige Entscheidung zu treffen. Den Sternenkreuzer im gleichen Outfit auch 2015 über die Strasse bewegen und riskieren das sich Dr. Rost noch mehr kleine Praxen auf dem Blechkleid eröffnet oder versuchen des Wagens Lebenszeit mit Schweißgerät und neuem Blech noch etwas zu verlängern.

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    Zum Glück haben wir mit der Firma Lackebilly einen kompetenten Partner an unserer Seite, dem wir auch für solche groben Aufgaben unsere Fahrzeuge anvertrauen. Die Substanz des Wagens war leider schlechter als erhofft und so bereuen wir es nicht den Wagen in Profi Hände gegeben zu haben. Wir werden den Wagen dabei keiner Vollresto unterziehen sondern versuchen in diesem Winter lediglich den Rost zu entfernen der sich über die Jahre am Blechkleid gebildet hat. Eine komplette Vollresto nach allen Regeln der Kunst würde den Zeitrahmen leider sprengen da der Wagen pünktlich zur Automobilmesse in Erfurt wieder fit sein soll und wir lieber mit dem Fahrzeug fahren als es 1-2 Jahre für eine Vollresto aus dem Verkehr zu ziehen.

    Nach anfänglichem Freilegen der uns bereits bekannten Stellen war schnell klar das der ein oder andere Vorbesitzer schon "Hand angelegt" hatte. Letzten Endes blieb es also nicht aus auch großflächig zu schneiden und neu zu modelieren. Flex, Blech, Schweißgerät und Zinn sind dabei für die nächsten Wochen des Sternenkreuzers beste Freunde.

    32342312Kritische Stellen des Fahrzeugs sind die Seitenteile hinten, C Säule, Schweller, Kotflügel und Innenradhäuser.

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    Speziell im Schwellerbereich wurde von einem der Vorbesitzer kreative Anpassungsarbeiten vorgenommen welche nun dazu führen das viele Dinge komplett neu gebaut werden müssen. Da wurden lieber Kotflügel gekürzt um sie passend zu machen als den kompletten Schweller zu reparieren.

    Foto 2

    Foto 4

     

    Auch die C-Säule welche Anfänglich nur ein paar "Lackblasen" aufwies hat es mehr in Mitleidenschaft genommen als gedacht. Auch hier muss neues Blech her.

     

    Foto 1

     

    Leider ist die Ersatzteilversorgung im "gebrauchten" Teilemarkt immer eine Gefahr und speziell bei Mercedes Coupe Teilen kann man leicht viel Geld für Teile ausgeben die auf Bildern gut aussehen aber im Endeffekt Kernschrott sind. Diese schmerzliche Erfahrung mussten wir auch machen als wir uns auf die Suche nach einer neuen Tür machten. Letzten Endes entschieden die Lackebilly Jungs sich doch dafür die alte Tür neu aufzubauen da der Zustand besser war als die gebrauchte Tür die als rostfrei in einem Internetportal angeboten wurde.

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    Das neue Jahr steht nun vor der Tür und die Zeit rennt. Ende Januar soll der Wagen in Erfurt auf der Automesse Erfurt ausgestellt werden. Also VOLLGAS.

    Mit diesen aktuellen Bildern starten wir ins neue Jahr:

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    Wir sagen ein Dickes Danke an die Firma Lackebilly für Ihren Einsatz.

    Wir wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Das Sourkrauts Team

     

    skIIblog

  • Wartburg Liebe - 25 Jahre nach dem Mauerfall

    Kennt ihr diese Fahrzeug Enthausiasten die einfach unverbesserlich sind? Die die einfach unveränderlich an ihrem Fahrzeugspleen festhalten? Da kann kommen was will...

    http://youtu.be/dH-VmtN-DNQ

    Bekannterweise sind in dieser Gattung gerade die Freunde der Ostdeutschen Fahrzeuge oft anzutreffen. Produktion eingestellt, Marken eingestampft, ja sogar der kompletten Staat, dem wir diese Fahrzeuge zu verdanken haben, wurde aufgelöst. Und trotzdem schlägt bei den Ost-Auto Freunden weiter das Herz für die 2-3 zylindrigen Trabbis und Wartburgs. Ein ganz spezieller Anhänger ist der Protagonist dieses Beitrags.

    Der Wartburgsammler und Sneakerhead "Modie".

    6Bei dem 33 Jahre alten Berliner fing eigentlich alles ganz harmlos an. Ein VW Polo 86c sollte ihn, wie so viele zuvor, die erste Zeit seines Autofahrerlebens begleiten. Es war 2005, unser Held fuhr zu diesem Zeitpunkt A4, als ihn unbehagen in seiner Fahrzeugwahl überkam. Der A4 war zu langweilig...  "Neues" Altblech musste her, konkreter hatte es ihm ein Wartburg 311 angetan.
    10Der Wagen war aktuell als Autos noch geformt waren wie ein Frauenkörper.... Und die gab es auch hinter dem Eisernen Vorhang. Der 311 sieht auf den ersten Blick so gar nicht aus wie ein "typisches" Ostfahrzeug. Zu geschmeidig zu rund... Ja grade zu verspielt kommt er daher. Vielleicht war es das, was unseren Helden so an diesem Wagen interessierte.
    5Der A4 musste gehen und der Wartburg 311 Baujahr 57 wurde, erstmal, Modies Alltagsfahrzeug. Von da an ging es kontinuierlich weiter mit zahlreichen Veränderungen in der Sammlung.... Die Wartburgliebe hatte Modie erfasst und war entschlossen ihn nicht wieder los zu lassen.
    4Fast 4 Jahre nach dem Erwerb des 311, kauft Modie den hier gezeigten neptunblauen Wartburg 353.
    14Die Automobil gewordene Kalaschnikov war anfangs noch in eher mäßigen Zustand. Erwuchs allerdings innerhalb eines Winters zu einem schönen neuen Alltagswartburg, der Modie jedes Jahr zwischen März und Oktober begleiten sollte. Die "blaue Schönheit" war geboren... Oder vielmehr wiederbelebt.
    15Mit dem neuen Alltagsgefährt in der Hinterhand reifte bei Modie der Gedanke, den 311 richtig aufzubauen. Der Wagen sollte in neuem Glanz stehen und nun ging es in 4 Jahre andauernder Kleinarbeit an den 311.
    9Durch den "schlechten Einfluss" seiner Freunde im Kreise der "Trabimaker" in OST-Berlin (nicht dass es wichtig wäre... Man fühlt sich nur einfach besser) musste der Wagen auch dem Erdboden näher kommen als dem geneigten Orginalfan lieb ist.
    8Die Gesamtoptik ist auch für Nicht-Ostauto-Enthusiasten ein echter Leckerbissen. Vom Seltenheitsfaktor ausserhalb des "kleinen" Kreises an Ost-Auto Fans, mal ganz abgesehen.
    12Für Modie jedenfalls kann sich hier jeder BMW hinten anstellen... Da hinten ... Genau die Ecke wo immer der kleine, dicke Cousin steht den keiner mag.
    Keines Wegs in der hinteren Ecke steht allterdings sein Wartburg Trans und damit der 3 Wartburg in Modies kleiner Sammlung.
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    An dieser Stelle eine Kurze Geschichtsstunde:
    Entgegen der weiterverbreiteten Floskel "Wir hatten ja nüscht" gab es auch in den Ost-Staaten das ein oder andere Gut zu transportieren. Wem die Modelle Wartburg bzw Trabant Kombi nicht weiterhalfen, der konnte (SEHR gute Beziehungen waren hier ein muss, da die Fahrzeuge normalerweise exportiert wurden und somit in der DDR nicht zur Verfügung standen) sich einen Wartburg 353 "Trans" kaufen. Dieser war, bzw. Ist ein 2-Sitzer und verfügt darüber hinaus über eine Ladefläche. Ging auch gut, wenn man mit der Holden mal an die Ostsee fuhr und Schwiegermutti unbedingt mit wollte…
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    Einen solchen Wagen fand Modie generell interessant. Allerdings sind sie (wie oben erklärt) nicht so einfach in Deutschland zu bekommen. War ja nicht so als wären alle exportierten Fahrzeuge nach dem Mauerfall zurück in das vereinigte Deutschland geschickt worden. Es ergab sich allerdings in 2011 dass tatsächlich ein solches Fahrzeug (oder besser eine Basis für ein solches) im Berliner Umland zum Verkauf stand. Hingefahren, Geld da gelassen und mitgenommen.
    13Es war also wieder mal Winter und wieder mal wurde aus einer vielversprechenden Basis ein schönes, fertiges Fahrzeug. Ein zeitloser Auftritt ist damit garantiert.
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    Modie liebt seine Wartburgflotte und wir schauen sie uns gerne an. Ob nun aus einem frühkindlichen „Trauma“ eines in der DDR geborenen Jungen heraus oder einfach Liebe zu einer sehr speziellen Fahrzeuggattung. Tatsache ist, dass auch diese Fahrzeuge immer seltener werden und man sich freut wieder mal eines dieser Autos zu sehen. Und beilegen wird dieser Unverbesserliche seine Liebe zum Wartburg wohl so schnell nicht…..uns freuts.

     

    www.SOURKRAUTS.de
    - Phatunicorn-

  • Bahnfahren als Autofahrer

    Nun sind es schon 14 Tage... Keinen Führerschein. Bis einschließlich 11.12 muss ich noch auf meine kleine Freiheit verzichten. Man möge mich nicht falsch verstehen, die BVG versucht alles um sich bei mir einzukratzen. Züge kommen pünktlich, es ist geheizt und man kommt FAST überall hin. Und auch ich möchte mir natürlich die Ausweglosigkeit meiner Situation nicht eingesetehen und WILL das Bahnfahren gut finden.

    Wären da nicht die Saboteure, die mir die Sympahtie für den ÖPNV einfach nicht gönnen wollen. Es scheint als hätte die Automobil- bzw. Kraftstoffindustrie überall ihre kleinen Lakeien die entlang der Strecke durch die halbe Stadt auf mich warten um sicherzustellen dass ich ab dem 12. wieder fleißig in die jeweiligen Kasse investiere und jeden Morgen einen der hart umkämpften Parkplätze auf der linken Spur der A100 ergattere.

    Da ist zum einen der Bauarbeiter der Morgens um halb 9, in der S2, seinen ersten(?) Döner frühstückt und diesen mit einem frischen Dosen "Schultheiss" verabschiedet. Das Geruchsgemisch aus Zigaretten, Kaffee, dem letzten Schnaps von Gestern(?) und den eben angesprochenen Zutaten wirkt leider nicht besonders vitalisierend.

    Zum Anderen ist es der Kerl der auf meiner Heimfahrt ganz ungeniert, in der vollen U7, Einen fahren lässt. Es ist vieleicht nicht zwingend der Gestank, der die übrigen Fahrgäste immer wieder nach den Nothämmern neben den Fenstern schielen lässt, nein es ist viel mehr die Tatsache, dass ich von dem Ereigniss nicht über die Ohren in Kenntniss gesetzt wurde (wie die Anderen Fahrgäste), neinich habe es durch die Sitzbank gespürt.... Ein Erlebniss dass ich gerne aus meinem Gedächtniss löschen würde.

    Auf die hochpolitischen Diskussionen am Bahnhofsimbiss, an der Jungfernheide, könnte ich auch verzichten. Obwohl ich zugeben muss, dass ich ab und an schon gerne mal einsteigen würde. Von mir aus auch gern ohne den obligatorischen "9 uhr Korn". Und weniger um aktiv am Disput teilzunehmen, vielmehr um mal zu erfahren wer "die da oben" sind und wie sich die "politische Basis" die Einwanderungspolitik, den Wirtschaftsfahrplan und die Energiewende so vorstellt. 

    Ja das sind alles Sachen die man(n) als Autofahrer nicht hat. Der Kreis der Mitfahrer ist hier handverlasen und oben genannte Verstöße gegen meine Beförderungs AGBs würden mit sofortigem Ausschluss vom Fahrgeschehen quittiert werden.... Man sitzt vielmehr in seinem kleinen Mikrokosmos aus Musik, Verzweiflung und impulsartiger Wut. Aber eben für sich allein.

    Ich bin mir auch sicher, dass der einseitig initiierte Wechsel des Besitzverhältnisses meines Diensthandys (s3 mini), durch die Bahnfahrt begünstigt wurde. Hatte ich das gute Stück, mir von der Firma anvertrauter Technik, doch vor dem Fahrtantritt aus dem Betrieb nach hause, noch sicher in meinem Besitz geglaubt. 1,5 Stunden und etliche S- und U-Bahn Stationen später, hatte sich diese Sichherheit jedoch dramatisch verändert...

    Und wärend ich das so schreibe, betritt grade eine kleine Gruppe jugendlicher, heranwachsender "Leistungsträger" meine Bahn und ich packe mein iPhone mal lieber weg, weil so ganz ohne Handy ist ja dann auch blöd....

     

    Bahnfahren01

  • PROJEKT WIDEBODY MKONE – Season 2014

    Wir haben es leider vernachlässigt den Werdegang des Widebodys für Euch niederzuschreiben. Am besten ist es an dieser Stelle jedoch einfach Bilder und Videos der Saison 2014 sprechen zu lassen.

    Wir haben für Euch am Wörthersee 2014 versucht den Wagen und die damit verbundenen Emotionen einzufangen.

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    - Sourkrauts -

  • Vom Frust seinen Führerschein abzugeben...

    ...und damit verbundenen Zufällen

    Nun ist es mir auch passiert. Ich bin einen Monat Fußgänger. Ist für mich jetzt nicht ganz überraschend, nein dieses Damoklesschwert befindet sich schon ne Weile über mir. Unabhängig von der Aussicht auf einen Monat via Gesindel Container zur Arbeit, stört mich aber ein ganz anderer Fakt! Wenn du den feierlichen Brief, in dem dir die Degradierung in der verkehrstechnischen Nahrungskette mitgeilt wurde, verbummelt hast offenbart sich mal wieder das Ausmaß des Wahnsinns mit dem dich die deustche Bürokratie jeden Tag aufs neue versucht dem Freitod und dem damit verbundenen sozialverträglichen Ableben näher zu bringen. 

    Wenn du nun denkst, gut geh ich halt zu den Beamten im ansässigen Weltretterhauptquartier, think again. Die Herren Polizisten fühlen offensichtlich mit mir und entgegnen mir trocken dass sie meinen Führerschein leider nicht entgegen nehmen können da, in meinem Fall, das Land Thüringen Anspruch auf das zur Trophäe verkommenen Ausweisdokument erhebt.

    Ja gut kann ich mit leben, also wohin mit der Plastekarte? Das könne man mir auch nicht sagen, ich soll einfach mal bei der Führerscheinstelle in Thüringen anrufen ... Am Montag. (Es ist Samstag)

    Gut, bist selbst schuld, was verbummelst du auch den mit viel Herzblut verfassten Brief. Also nehme ich am Montag das Telefon in die Hand und telefoniere mit der Dienststelle... Leider teilt man mir mit dass am Montag gar keine Servicezeiten seien, man könne sich auch nicht erklären warum ich durchgestellt wurde. Aber ich soll doch einfach am Dienstag anrufen, da könne man mir dann sicher helfen. Ich werfe zwar noch schnell ein dass ich nur die Adresse brauche, ist aber leider kein gültiges Argument. "Bitte rufen Sie morgen wieder an!" ...*klick*

    Es ist also Dienstag und ich werde heute wieder versuchen meinen Führerschein in Behördenhand zu übergeben...

    Gut dass ich schon seit Montag die öffentlichen Verkehrsmittel mit meinem Transport bemühe. Das hat aber manchmal auch sein Gutes... Nachdem ich heute Morgen einen blinden Mann, der ins Gleisbett gekracht war, wieder raus gefischt und erstversorgt habe, habe ich auf dem Weg zur Arbeit wenigstens das Gefühl irgendwas Gutes getan zu haben...

    - Phatunicorn -

     

  • PROJEKT WIDEBODY MKONE – PRT. VII

    In Sachen "MKONE Wide Body Gruppe H" Sourkrauts / Lackebilly Projekt geht es in die nächste Runde. Der Wagen ist nun Dank vieler helfender Hände endlich vollständig zusammengesetzt. Die Firma Gläser-Karosseriebau stand dem Projekt mit Rat und Tat zur Seite und so konnten wir von vielerlei Erfahrung in Sachen Rennsport und originalem Breitbau lernen.

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    Klarer Fall das nach dem Zusammenbau feuchte Finger, ein kribbelnder Gasfuß und Herzklopfen am Start waren und der Wagen direkt zu einer Probefahrt ausgeführt werden musste.

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    Wichtig bei einem Wagen wie diesem ist natürlich der Motor. Ein Fahrzeug das gebaut wurde um die Kurven des bergischen Landes und des Nürburgrings unsicher zu machen muss auch perfekt abgestimmt sein. So begab man sich zur Firma "Edelweiß Motorsport" um dem Motor den letzten Schliff zu geben.

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    In der nächsten Woche geht es für uns mit dem Wagen an den Wörthersee, wo er dann von Showtime Design endlich auch seine "Kriegsbemalung" bekommen wird.

    Bleibt neugierig
    Sourkrauts / Lackebilly

    Ein Dank für die tollen Bilder gehen an dieser Stelle auch an TP Photodesign.

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